„Sirona die Seelenwanderin“ von Cora Lysander


Uralte Magie, die den Tod beherrscht – gefangen in einem Berg.
Ein verhasstes Volk, das die Welt vor einer dunklen Macht bewahrt.
Eine Prinzessin, die um ihre Seele kämpft und sich entscheiden muss.

„Seit wann halten Silber und Gold eine Seele auf, Seelenwanderin? Sie findet immer ihren Weg.“ Die Augen des Totengeistes wirkten müde, als sähen sie nicht Sirona, sondern nur eine blasse Erinnerung an sie. Eine vertrocknete Pfütze, einen Fleck … Was Sirona am meisten fürchtet, ist nicht der Tod. Schlimmer ist es, sich selbst zu verlieren.

Prinzessin Sirona von Taurun soll die Gemahlin des Magiers und Kriegsherrn Xeres werden – oder das Königreich wird dem Erdboden gleichgemacht. Als Antwort spuckt Sirona Xeres ins Gesicht.

Aus Wut über die Demütigung reißt ihr der Magier einen Splitter aus der Seele und verdammt sie dazu, unendlich oft zu sterben. So wandert ihre verletzte Seele in Frauen und Mädchen, die umgekommen sind und durch Sirona wieder erwachen. Über Jahrhunderte hinweg wird Sirona gezwungen, das Leben anderer zu leben. Ihrer selbst beraubt, fürchtet sie sich davor, zu einer Erinnerung zu werden, zu einem Geist, der sich selbst vergisst.

Es gelingt ihr, den Splitter zu finden. Doch der Preis ihrer Erlösung ist hoch: Sobald er sich mit ihrer Seele vereint, wird Xeres von den Toten erwachen.

Eine Dark-Fantasy-Story ohne Romance, für Fans emotional packender und charaktergetriebener High Fantasy.

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