„Mode, Mond und blonde Pferde“ von Viola Eigenbrodt


Ein Archäologe aus Bozen liegt erschlagen am Fuß des Haflinger Wasserfalls. Angeblich hatte er keinerlei Feinde. Wer also sollte einen Grund gehabt haben, ihn zu ermorden?

Nach und nach zeigt sich, dass nicht alles so rosig war, wie seine Kollegen es darstellen: Die Familie reagiert seltsam auf die Todesnachricht, es gab berufliche Querelen, sogar eine Beziehungstat ist denkbar. Das hält die Ermittler ganz schön auf Trab!

Hängt der Mord am Ende mit dem mysteriösen Pferdediebstahl zusammen, in dem die Carabinieri derzeit ermitteln? Dieser Fall ist wie verhext: Immer sind die Verdächtigen den Polizisten einen Schritt voraus! Gibt’s etwa bei der Polizei neben Katzen und Mäusen auch noch einen Maulwurf?

Wie gut, dass sich die Jugend nicht nur zum Surfen am Gardasee aufhält, sondern wahre IT Genies zur Verfügung stellt …

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Kennenlernen: Viola Eigenbrodt

Leseprobe

Die hellbraune Stute galoppierte durch das geöffnete Gattertor zu ihren Artgenossen, wo zunächst ein zartes Wiehern den Neuankömmling auf der Wiese begrüßte. Es war eine uralte Streuobstwiese mit knorrigen Apfel- und Birnbäumen, die noch so wachsen durften, wie sie einst erschaffen wurden. Krumm und rissig, mit verzweigten Baumkronen und voller Früchte. Die meisten lagen jetzt, Ende August, auf dem Boden und dienten Insekten als Nahrung, waren angefault und verströmten einen süßen Duft. Rotbackig glänzten die Äpfel und lockten zum Anbeißen, während die Birnen, wie einst beim Ribbeck zu Ribbeck im Havelland, honiggelb in der Abendsonne leuchteten. Diese hatte ausreichend Zeit zum Untergehen, schickte goldene Strahlen und tauchte den Alpenhimmel über Hafling in flammende Farben.

[…]


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