Was sich liebt, das zofft sich …
„Diese Frau treibt mich noch in den Wahnsinn!“ Mischa fühlt sich wie ein gereizter Stier. Denn das südländische Temperament und die Kratzbürstigkeit seiner neuen Vermieterin Isabel verwickeln ihn ständig in heiße Wortgefechte. Doch er stellt schnell fest, dass ihn ihre verbalen Peitschenhiebe von Tag zu Tag mehr amüsieren – obwohl sie Eishockey verachtet und außerdem schuld daran ist, dass er verletzungsbedingt für die nächsten Spiele der Saison ausfällt.
Da sie in einem Haus wohnen, kreuzen sich immer wieder ihre Wege. Dass Isabel eine wunderschöne Frau ist, deren sexy Kleidungsstil permanent seine Augen verführt, verhilft Mischa nicht wirklich zu innerem Frieden – ganz besonders auch, weil sie verheiratet ist.
Eine stürmische Romanze, die Lust aufs Verlieben macht.
Vierter Band der Serie „Die Pitbulls – heiß auf Eis„ – in sich abgeschlossen und unabhängig lesbar.
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Kennenlernen: Regina Wall
Leseprobe
Mann, war das ein Wetter!
Wenige Kilometer vor Knopfheim hatte das Blitzeis begonnen. Ein kurzer Starkregen hatte den kalten Boden in eine Eisfläche verwandelt, wie sie Mischas Eishockeyherz eigentlich lieben müsste. Doch im Auto auf der Heimfahrt vom Skiurlaub am zweiten Abend des neuen Jahres war diese Rutschpartie auf spiegelglatter Fläche überhaupt kein Vergnügen!
Er hatte Rafael vor dessen Haus abgesetzt. Mit mehr Glück als Verstand hatte sein Teamkollege die wenigen Meter zur Haustür ohne Sturz und gebrochene Knochen bewältigt. Als Mischa die kurze Strecke von Rafael zu seiner Wohnung hinter sich gebracht hatte – ohne auf den vereisten Straßen gegen einen Laternenpfahl zu schlittern –, schaltete er den Motor aus und atmete tief durch.
Das wäre geschafft!
Vorsichtig stieg er aus und rutschte mehr, als dass er ging, zum Kofferraum seines SUV. Dann zog er den Trolley langsam bis zum Hauseingang hinter sich her und stellte ihn ab. Mit konzentrierten Schritten machte er sich wieder zurück zu seinem Wagen. Er streifte seinen Rucksack über, griff nach der Klappkiste mit Ski-Zeug und schlug den Kofferraumdeckel zu.
Auf dem Weg zur Tür dachte er, wie ironisch es doch wäre, wenn er den Skiurlaub mit seinen wilden Abfahrten heil überstanden hätte – nur um auf der kurzen Strecke zur Haustür auf Blitzeis auszurutschen und sich ein Bein zu brechen. Dann wäre die Eishockey-Saison für ihn gelaufen. Mischa schüttelte den Kopf. So etwas konnte er jetzt gar nicht brauchen!
Als er mit der Klappkiste vor dem Eingang des anderthalbstöckigen Hauses ankam, atmete er erleichtert aus.
Alles gut gegangen.
Er schaltete die Treppenhausbeleuchtung ein und schloss auf. Beschwingt schubste er mit der Kiste vor dem Bauch die Tür auf, machte zwei Schritte in den Eingangsbereich und … stieß mit dem Fuß gegen etwas Hartes. Noch während er versuchte, mit einem dritten Schritt die Balance wiederzufinden, merkte er, wie sich alles um ihn herum scheinbar verlangsamte und sich seine Wahrnehmung gleichzeitig verschärfte. Intuitiv wusste er, dass jeder Kampf ums Gleichgewicht verloren war.
Er spürte im Fallen einen schmerzhaften Stich im rechten Knöchel und kippte wie ein gefällter Baum zur Seite. Sein rechter Rippenbogen prallte auf die Klappkiste, die dabei zu Bruch ging, wobei sein rechtes Handgelenk den Rest des Schwungs abfing.
[…]
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