Eine prickelnde, witzige und warmherzige Liebeskomödie.
Was tun, wenn man auf einer Kreuzfahrt durch die Karibik permanent einem fremden, aber höllisch attraktiven Mann – wortwörtlich – über die Füße stolpert, weil einem die dümmsten Missgeschicke passieren? Die leidgeprüfte Quantenphysikerin Linda Martin hat aufgrund schlechter Erfahrungen schon lange den Männern abgeschworen. Doch Philipp kann sie einfach nicht ignorieren, da sie durch einen versehentlich vertauschten Koffer einen Blick in sein Gepäck voll pikantem Chippendales-Zubehör werfen konnte.
Soll sie auf seine charmanten Annäherungsversuche eingehen, obwohl er als seriöser Rechtsanwalt allem Anschein nach eine dunkle Charakterseite verbirgt? Oder lieber das Feld für seine attraktive, aber sehr ehrgeizige Kollegin Desirée räumen? Die macht nämlich hartnäckig ihre Ansprüche aus einer früheren Affäre auf ihn geltend und versucht, mit intriganten Mitteln seine damalige Leidenschaft zu ihr wieder anzuheizen …
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Kennenlernen: Regina Wall
Leseprobe
Der Deckel ihres Trolleys klappte auf – und mit ihm ihre Kinnlade nach unten.
Was war das?!! Wie kam dieses ganze Zeug in ihren Urlaubskoffer?
Schockiert und doch seltsam fasziniert betrachtete sie, was sich ihrem Auge darbot. Dinge, die sie noch nie gekauft oder sich hatte schenken lassen, die sie in ihrem ganzen Leben noch nie benutzt, geschweige denn zwischen die Finger bekommen hatte.
Dinge, die sie nicht mal in natura gesehen hatte.
Faszinierende Dinge, die definitiv ein leichtes Kribbeln in ihrem Bauch verursachten …
Erstaunt und leicht schockiert blickte Linda auf den Inhalt des schwarzen Trolleys, von dem sie mittlerweile wusste, dass er definitiv nicht ihr gehörte.
Gedankenverloren, mit einem ungewohnten Kribbeln im Bauch, strich sie mit ihren Fingersitzen über das kühle Metall und den matt glänzenden Stoff und fragte sich, was das wohl für ein Mensch war, der solche Dinge mit in seinen Urlaub nahm: ein Paar Handschellen, eine amerikanische Polizistenmütze wie sie die Chippendales trugen (nicht, dass sie schon einmal das Vergnügen gehabt hätte, sie live zu erleben), einen schwarzen Männerstring und eine extragroße Packung Kondome der Größe L.
Von Neugierde überwältigt ließ sie das harte Metall der Handschellen durch ihre Finger gleiten und überprüfte den Verschluss. Auch wenn man ein Schlüsselloch erkennen konnte, war es dennoch möglich, die Handschellen selbst zu öffnen – auch wenn man gefesselt war.
Ein leichter Schauder rieselte über Lindas Rücken, da sie noch nie mit solchen Accessoires zu tun gehabt hatte und in dieser Beziehung unerfahren wie ein Baby war. Anschließend hielt sie vorsichtig den Herrenstring hoch und faltete ihn wieder mit hochrotem Kopf zusammen, um ihn da zu verstauen, wo er gelegen hatte. Nachdem sie nochmals zitternd Atem geholt hatte, schloss sie den Deckel sorgfältig.
Als sie das Äußere des Koffers betrachtete, merkte sie, dass er ihrem eigenen zum Verwechseln ähnlich sah. Nur eine der Außentaschen war etwas kleiner. Ratlos blickte sie auf die Banderole, auf der sie allerdings ihren eigenen Namen mit ihrer Zimmernummer entdeckte.
Das konnte doch nicht sein!
Nach weiterem Suchen fand sie einen kleinen Adressanhänger, auf dem ein anderer Name stand: Philipp Graf.
Aha.
Wie aber kam ihre Banderole an Philipp Grafs Trolley? Vermutlich hatte Betty sie an das falsche Gepäckstück geklebt, nachdem sie überstürzt zu der Sammelstelle vor der Halle gehastet war.
Aber welcher normale Mensch würde solches Sexspielzeug mit in den Urlaub nehmen? Entweder ein Ehepaar, das Ablenkung vom Alltag brauchte und hier auf dem Schiff die zweiten Flitterwochen verlebte. Oder – und das fand sie weitaus wahrscheinlicher – das Zubehör gehörte einem Macho-Single, der mit seinem großspurigen Verhalten und schmierigen Lächeln viele Frauen ins Bett locken wollte, um zwei Wochen hemmungslos herumzuvögeln.
Oh, wie hasste sie diese Typen mit ihrem gönnerhaften Auftreten, die jede Frau nur auf die Funktion eines Betthäschens reduzierten.
Obwohl … manchmal hatte sich Linda auch schon sehnlichst gewünscht, einfach nur als solches wahrgenommen zu werden, um als Objekt der Begierde in beidseitigem Einvernehmen nach Lust und Laune missbraucht zu werden. Wieder merkte sie, wie ihre Wangen warm wurden.
Vor ihrem geistigen Auge stellte sie sich Philipp Graf als testosteronstrotzenden Deckhengst mit durchtrainiertem Körper, strahlend blauen Augen und regelmäßigem Blendax-Lächeln vor, der jede Frau vernaschte, die ihm über den Weg lief.
[…]
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