„Schattenfahrt mit dem Tod“ von Tiara Young

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Sophie Bach arbeitet als Profilerin der Berliner Vermisstenstelle. Als eine weibliche Leiche mit eingedrücktem Brustkorb gefunden wird, deutet alles auf einen Täter aus der Rennradszene hin.

Zu Sophies Entsetzen schließt das Täterprofil ihren Lebensgefährten Gerome als Verdächtigen ein. Misstrauisch stellt sie Gerome auf die Probe und wiegt sich in trügerischer Sicherheit, bis sich ihr Verdacht immer mehr erhärtet. Emotional tief in die Ermittlungen verstrickt, erkennt Sophie beinah zu spät, dass der Täter auch sie ins Visier genommen hat.

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Kennenlernen: Tiara Young beim LeuchtWort Verlag

Leseprobe

Innerlich wie gelähmt rieb er sich über das Gesicht. »Was war das gerade?« Sein sonst üblicher gigantischer Höhepunkt war diesmal nichtssagend, platt und alles andere als berauschend gewesen, ja hatte ihm sogar Schmerzen bereitet. Diese Erfahrung war ihm ein Rätsel und brachte ihn völlig aus dem Konzept.
Ein kaum vernehmbares Räuspern zwang ihn, sich umzudrehen. Mandy, genau genommen Dr. Mandy Grosser, seine neueste Eroberung, setzte eine fragende Miene auf. In voller Nacktheit rekelte sie sich auf dem breiten Bett des Hotelzimmers, das sie ab und an für ihre Schäferstündchen buchten. Ihren schlanken Körper, das schön geschnittene, ebenmäßige Gesicht und vor allem den außergewöhnlich großen Busen konnte er guten Gewissens als anbetungswürdig bezeichnen.
»Ich will dir ja nicht zu nahe treten«, säuselte sie mit einem Funkeln in ihren tiefblauen Augen, »aber du hast doch was?« Ihr verklärter Blick, erwartungsvoll und neugierig, reflektierte die beinah greifbare Spannung.
Er stützte sich auf den Ellenbogen und blinzelte, dann wich er ihrem Blick aus. »Ich? Was? Wieso?« Seine Stimme klang rau, denn zu seinem Leidwesen traf sie mit ihrer Vermutung punktgenau ins Schwarze. Mit ihm stimmte tatsächlich etwas nicht. Das war ihm schon seit Längerem bewusst.
Sie kam näher. Die Knospen ihres Busens strichen über das seidene Bettlaken. »Ich habe absolut kein Problem damit«, hauchte sie und lächelte. »Schließlich kann man nicht immer gut drauf sein.« Sanft fuhr sie mit ihren schlanken Fingern über seinen Rücken. Eine Strähne verlor sich aus der Fülle ihres schwarzblauen Haares und kitzelte seinen Hals. Heißer Atem streichelte über seine Haut. Die Berührung ließ ihn zusammenzucken und heftig erschaudern. In seinen Lenden prickelte es verräterisch. Erneut machte sich das schmerzhafte Ziehen in seinem Unterleib bemerkbar.
Ihr Blick fiel auf seinen Schwanz. Die Haut darauf straffte sich, während er sich langsam zu versteifen begann, was diesen gottverdammten Schmerz verstärkte. »Das sieht ja schon wieder richtig gut aus«, sagte sie mit rauchiger, herausfordernder Stimme. »Tun wir es noch mal?«
Er schwang sich hoch, sodass ihr Arm wegrutschte. »Mir geht es nicht gut. Wahrscheinlich bin ich zu abgespannt. Ich glaube, ich benötige noch etwas Schlaf.«
»Och«, tönte sie und formte ihre Lippen zu einem Schmollmund. Ihr Blick verweilte nach wie vor auf seinem erigierten Glied. Erregung breitete sich von seinem Unterbauch abwärts aus, aber auch Nervosität, denn normalerweise hätte er sie jetzt ein zweites Mal genommen. Doch der Gedanke an das stechende Ziehen entfachte Panik in ihm. Also sah er sie flehentlich an, in der Hoffnung, sie würde es dabei belassen.
Herausfordernd legte sie ihm die Hand auf die Schulter. »Schade.« Mandy stöhnte. »Wäre schon schön gewesen. Ich bin noch total heiß.«
»Vergiss es.« Er stieß sie von sich.

[…]


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