„DREI SEELEN – Magische Lichterwelt“ von Sophia Hunter


Ein schrecklicher Unfall. Ein gelöschtes Gedächtnis und verwirrende Erinnerungssplitter.

Geblendet vor Liebe schmachtet Emma ihren Vampir an. Keinen Gedanken verschwendet sie daran, warum sie sich nach dem schweren Autounfall nur an ihn und sonst nichts mehr erinnern kann. Doch als sie immer wieder geheimnisvolle Träume hat, legt sich ein Schatten über ihre heile Welt.

Während sich Emma entführt auf einer einsamen Insel wiederfindet, trifft ihr Vampir eine folgenschwere Entscheidung, die unwiderrufliche Konsequenzen nach sich zieht. Noch ahnt Emma nicht, dass ihnen schon bald ein Kampf auf Leben und Tod bevorsteht.

Die Fortsetzung der prickelnden Urban Fantasy-Reihe DREI SEELEN – geeignet für alle, die sich eine romantische und trotzdem spannende Geschichte wünschen.

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Leseprobe

Der Privatjet hob ruckelnd von der Startbahn in Berlin ab. Während unter mir die Stadt immer kleiner wurde, gab ich meinen kritischen Stimmen im Kopf nach und ließ die Geschehnisse ein letztes Mal Revue passieren.
Emma war bis zu dem Zeitpunkt, als Steve und ich in ihr Leben traten, ein unwissender Mensch gewesen. Ein reines Wesen, das nie in die jüngsten Ereignisse hätte hineingezogen werden dürfen. Dumm nur, dass sie mir in dieser Bar über den Weg gelaufen war und mein Vampirsensor angeschlagen hatte. Wie es passieren konnte, dass sie meine Seelenverwandte wurde, obwohl sie kein Vampir war, wusste ich nicht. Aber Fakt war, dass wir uns nun genau in dieser Situation befanden. Und es ging mir richtig, richtig schlecht, weil ich mich noch immer nicht mit ihr vereint hatte.
Alles lief ab dem Zeitpunkt aus dem Ruder, als Emma von Steve gebissen wurde und in eine Art Koma fiel. Nur durch Steves Opfer wurde sie wieder zurückgebracht.
Ich schüttelte den Kopf. Steve … Tja, er hatte sein Leben für ihres gegeben. Vielen Dank, Bruder, dass du mir den Weg geebnet hast. Wäre nur nett gewesen, wenn du Emma in einem Stück zurückgeschickt hättest. Nach ihrer Rückkehr war sie nicht mehr dieselbe gewesen. Obwohl ich mich rührend um sie gekümmert und mich wirklich bemüht hatte, war ihr Herz gebrochen. Sie versuchte sogar, sich das Leben zu nehmen. Wie dumm diese Menschen doch sein konnten.
Meine rechte Hand formte sich zu einer Faust. Nur mühsam konnte ich die aufkeimende Wut herunterschlucken.
›Beruhig dich. Alles ist so, wie es sein soll‹, ermahnte ich mich selbst.
Nach Emmas Selbstmordversuch blieb mir keine andere Wahl, als sie zu manipulieren. Unverständlicherweise fand sie das nicht so toll, als sie zur Hexe mutierte und ihre Erinnerungen zurückkamen. Sie hasste mich und das konnte ich nicht zulassen. Also manipulierte ich sie erneut. Dieses Mal jedoch unwiderruflich. Mit einem Wimpernschlag waren ihr früheres Leben, all ihre Erinnerungen ausradiert. Ich ließ ihr lediglich das Wissen darüber, dass ich ein Vampir war und formte noch ein paar andere, neue Bilder in ihrem Kopf. Sie würde sich nur noch an mich, ihren Seelenverwandten, ihren Vampir, ihre Zukunft, ihr Ein und Alles erinnern. Ach ‒ und nicht zu vergessen: meinen Befehl an sie. Natürlich so tief in ihrem Gedächtnis versteckt, dass er nicht einfach wieder an die Oberfläche kommen konnte. Sollte sie sich an etwas aus ihrem früheren Leben erinnern, müsste sie furchtbare körperliche Schmerzen erleiden und jeden Gedanken an früher sofort wieder vergessen.

[…]


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